Eifel

Wasser, Wald & Wildnis

Der Rursee, der Nationalpark, hübsche Dörfer und echte Gastlichkeit – die Eifel bietet faszinierende Natur und viele Freizeitangebo

Die Eifeler Seenplatte mit Rursee, Obersee, Urftsee, gelegen mitten im Nationalpark – dieses faszinierende Ensemble aus Natur und Freizeitangeboten ist weit und breit das beliebteste Ziel für Ausflügler und Kurzurlauber. ­Segeln, surfen, rudern, schwimmen, wandern, ­radeln, relaxen, Schiffstouren und dazu überall die Verlockungen der regionalen Küche: Die Eifel hat es!

Die Segelsaison auf dem Rursee geht vom 1. April bis zum 15. November. Mehr als 15 Regatten bringen im Frühling und im Sommer eine Armada weißer Boote aufs Wasser, Kanus und Canadier liegen ebenfalls im Trend, die Boote können stunden-  oder tageweise ausgeliehen werden. Auch auf der Rur selbst kann man prima Kanu fahren. Wanderer oder Radfahrer finden an ihrem Ufer ideale Strecken – oder umrunden auf der 28 Kilometer langen Route den gesamten See.

Wildnis-Trail im Nationalpark

Gleich am Nationalpark-Tor Rurberg starten ­kostenfreie Rangertouren. Hier beginnt die barrierefreie Seepromenade um den Eiserbachsee. Naturfreibad, Seebühne, Barbecue-Boote, bespielbarer Bachlauf, Beachvolleyballfeld, Grillhütte und Spielplatz sorgen für Abwechslung, das Rurseezentrum wartet mit einer Erlebnisgastronomie und einer Seebühne auf, die sowohl für Veranstaltungen als auch als Seecafé genutzt wird. Die reizvolle Wanderroute rund um den Obersee ist etwa 16,5 Kilometern lang.

Mitten im Nationalpark erhebt sich Vogelsang. Der geschichtsträchtige Ort, der einen herrlichen Panoramablick auf den Urftsee bietet, wird zum internationalen Zentrum für Ausstellungen und Veranstaltungen in Sachen Kultur und Historie umgestaltet – ein Besucherzentrum soll bis 2013 realisiert sein, eine Visite lohnt sich aber auch heute bereits. Rund um Vogelsang und die Seenplatte breitet sich der Nationalpark aus – wobei der Wildnis-Trail ein besonders intensives Wandererlebnis bietet: vier Tage lang wird die urwüchsige Landschaft durchstreift. Hier leben Wildkatzen, Schwarzstörche und rund 1.000 weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Auch der Eifelsteig, einer der „Premium-Wanderwege“ Deutschlands, führt auf seinem Weg von Aachen nach Trier durch den Nationalpark. 

Fachwerk-Idylle in Monschau

Gesäumt wird der Nationalpark von einladenden Ortschaften. Im Südwesten zieht  Monschau mit seinem 300 Jahre alten Stadtkern jährlich tausende Besucher an. Geprägt wird die Kulisse von verwinkelten Gassen, Fachwerk- und Bruchsteinfassaden, dem „Venedig-Blick“ von den Rurbrücken, Museen, vom Kunst- und Kulturzentrum, von der Burg und vom „Roten Haus“, 1752 vom Tuchmacher Johann Heinrich Scheibler als Wohn- und Geschäftshaus erbaut.

In Hellenthal ist das Wildgehege mit seiner Greifvogelschau über die Grenzen hinaus bekannt. Am östlichen Rand des Gebietes fungiert Gemünd als ein weiteres Nationalpark-Tor. Gelegen am Zusammenfluss von Urft und Olef ist der Kurort ein Klassiker der Eifel-Gastronomie und empfängt Besucher in der Infozentrale mit einer nationalparkspezifischen Ausstellung über "Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n)".

Auch Heimbach ist ein Tor zum Nationalpark. Geprägt von der Burg über dem Rurtal, bietet das quirlige Städtchen eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Etwa das Haus des Gastes mit begehbarem Hörspiel, das die Besucher durch ein Buchen-Labyrinth führt, das Rursee-Naturfreibad Eschauel, das Jugendstil-Kraftwerk und das Wasserinfozentrum Eifel. Nördlich des Naturparks erreicht man das Nationalparktor Nideggen mit seinem historischen Ortskern, eindrucksvoll bewacht von der Burg, die das Burgenmuseum sowie eine gute Gastronomie beherbergt. In der Nähe das Kalltal mit Simonskall – ebenfalls ein exquisites und gastronomisch lohnendes Ziel für Wanderer.

Im Urfttal ist Nettersheim mit dem Naturzentrum Eifel ein lohnendes Ziel – nicht zuletzt für Familien. Mitmachaktionen, Ausstellungen und verschiedene Naturlehrpfade zu Themen wie Fossilien und Gesteine, Archäologie, Energie und Klima machen den Aufenthalt zu einem kurzweiligen Erlebnis.

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